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Wir
alle kennen die Bedeutung der Erbanlagen und
ihre Wichtigkeit. Bei Pflanzen sind diese
Erbanlagen genau so wichtig.
In
der modernen Landwirtschaft werden häufig
giftige Substanzen verwendet, um Schädlinge
und Pflanzenkrankheiten zu bekämpfen:
Herbizide, Pestizide, Fungizide und
synthetische Dünger, die die Zellstruktur
und das Gleichgewicht der Pflanzen verändern.
Diese chemischen Stoffe sind noch Jahre nach
ihrem Einsatz im Boden, im Wasser und in Pflanzen
zu finden. Saatgut von diesen Pflanzen vererben
ihre Mängel und Schwächen weiter,
deshalb sollte vor allem auch im Hobbygarten
auf ökologisches Saatgut Wert gelegt
werden. Laut Definition stammt ökologisches
bzw. biologisches Saatgut mehrheitlich aus
konventionellem Zuchtmaterial, das unter Öko-Bedingungen
vermehrt wurde. Biologisches Saatgut muss
in kontrolliertem biologischen Anbau hergestellt
sein. Das bedeutet, bei Anbau, der Düngung
und der Schädlingsbekämpfungen dürfen
keine chemischen Mittel eingesetzt werden.
Das Forschungsinstitut für biologischen
Landbau (FiBL) im schweizerischen Frick hat
zusammen mit Saat- und Pflanzgutexperten aus
verschiedenen europäischen Ländern
die Internet-Datenbank OrganicXseeds aufgebaut.
Sie bietet eine aktuelle Plattform für
alle, die ökologisches und gentechnikfreies
Saat- und Pflanzgut nach EU-Standards anbieten
oder danach suchen.
http://www.organicxseeds.com/oxs/do/Login?paramCountry=205
Eine
umfassende Liste mit Anbietern von Biosaatgut
hat auch der Bund Naturschutz in Bayern zusammengestellt:
http://www.bund-naturschutz.de/fakten/landwirtschaft/garten.html
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