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Schädlinge im Garten: Nacktschnecken und Schnecken


Fragen zum Biogärtnern
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Gartenschädlinge

Schädlings-bekämpfung unter ökologischen Gesichtspunkten

Krankheiten
Pflanzenkrankheiten auf ökologische Art und Weise verhindern

Biologische Pflanzenbehand-lungen
Absude, Jauchen und andere Behandlungen auf pflanzlicher Basis

Gemüsegarten im Quadrat
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Wie eine Paprika mit einer Tomate veredelt wird und warum

Bekämpfung von Nacktschnecken
Entdecken Sie, wie man eine unüberwindbare Barriere baut.

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Nutzen Sie den Mond für einen besseren Ernteertrag

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Nacktschnecken und Schnecken


Phasmarhabditis hermaphrodita (Nematoden)
zur biologischen Bekämpfung von Nacktschnecken


Nematoden oder Fadenwürmer sind kleine, weiße bis farblose, fädige Würmchen, die in feuchten Medien leben.
Die Nematoden Phasmarhabditis dringen über die Mantelhöhle in die Schnecke ein. Dort sondern sie ein Bakterium ab, das die Schnecke zersetzt. Dieser Vorgang wird durch das Anschwellen des Mantels deutlich sichtbar. Die Nematoden ernähren sich von der zersetzten Schnecke und vermehren sich auch darin. Das dauert etwa 6-10 Tage, wobei die Schnecken bereits nach den ersten 3 Tagen ihre Fressaktivität einstellen.

 

Anleitung zu Einsatz von Nematoden
Die Anwendung ist ganz einfach:

So wird's gemacht:

Packungsinhalt in einen Eimer mit 2-5 Liter Wasser (15-20 °C) auflösen, dabei Klümpchenbildung vermeiden. Verpackung gut ausspülen.
Den Inhalt des Eimers (Stammlösung) auf eine beliebige Wassermenge, die letztendlich über die Gesamtfläche ausgebracht werden soll, weiter verdünnen.
Die Nematodenlösung unter gelegentlichem Rühren gleichmäßig mit der vorher gut ausgespülten Gießkanne möglichst über die zu schützenden Pflanzbeete und weitläufigen Umkreis (ggf. bis zum Schneckenzaun) ausbringen.
Nochmals mit klarem Wasser über die behandelte Fläche gießen, um Nematoden von den Pflanzen abzuspülen.
Den Boden etwa 2 Wochen feucht halten.

Nematoden sind UV- und lichtempfindlich, daher bei Dämmerung oder bedecktem Himmel ausbringen!
Gekühlte (2-10 °C) Lagerung ungeöffnet bis zu 1 Woche möglich.

Optimales Klima: Bodentemperatur ab 5 °C (bei weniger als 5 °C sind die Nematoden inaktiv), gute Bodenfeuchtigkeit.

Image flottanteWenn es ein Tier gibt, das GärtnerInnen überhaupt nicht mögen, dann ist es die Nacktschnecke. Dazu muss gesagt werden, dass diese Viefraße in nur einer Nacht Mengen verschlingen können, die die Hälfte ihres Gewichts wiegen. Wenn man das mulitpliziert mit der Anzahl dieser unliebsamen Tiere, kann man sich ausrechnen, welchen Schaden sie im Garten anrichten können.

Ernährung und Lebensweise
Die Nahrung der Nacktschnecke ist sehr abwechslungsreich, besteht aber meist aus saftigen Pflanzen und Aas.
Die Spanische Wegschnecke, eine sehr häufig in Europa verbreitete Nacktschneckenart bevorzugt Tagetes (Studentenblume), Baldrian und Weißen Diptam und Kürbis- und Melonenpflanzen. Bei Nahrungknappheit, beispielsweise durch hohe Populationsdichten, frisst die Spanische Wegschnecke nahezu alle Pflanzen. Nacktschnecken sind nachtaktiv, lieben feuchtes Wetter, wie auch feuchte Verstecke und feuchten Boden für ihre Eiablage im Frühling und im Herbst. Schnecken benötigen viel Feuchtigkeit, weil sie zur Fortbewegung permanent Schleim produzieren müssen. Allerdings mögen sie keine zu kalten Temperaturen, unter -3°C sind tödlich für sie. Deshalb gräbt sie sich, sobald es kalt wird, in die Erde ein.

Vermehrung
DieNacktschnecke ist ein Zwitter. In der Regel befruchten sich Schnecken gegenseitig. Das Paarungsritual kann mehrere Stunden dauern. Die Tiere verschlingen sich ineinander. Dabei werden die Bildungsorgane der Spermien in die Geschlechtsöffnung des Partners eingeführt und die Spermatophoren innerlich übertragen.
Im Körperinneren werden die eigenen Eizellen mit dem Sperma des Partners befruchtet. Einige Tage bis Wochen später legen die Schnecken unabhängig voneinander ihre bis zu 400 Eier in mehrere geschützte Gelege ab. Nach wenigen Wochen schlüpfen die Jungtiere und erreichen nach etwa drei Monaten die Geschlechtsreife. Rote Wegschnecken können ein Alter von bis zu drei Jahren erreichen.

Beweglichkeit
Norm
alerweise bewegen sich Nacktschnecken so wenig wie möglich. Wenn es genügend zu essen gibt, bewegen sie sich nicht mehr als 50 cm pro Tag. Wenn sie auf Nahrungssuche sind oder bei Regen schaffen sie 6 - 7 m pro Tag. Ihre Nahrung finden sie dank ihres Geruchssinns, was auch erklärt, warum sie manche Pflanzen meiden. Ohne Schleim können sie sich nicht bewegen. Für die Schleimproduktion ist eine Drüse am Fuß der Schnecke verantwortlich

Biologische Bekämpfung

  • Vorbereitung des Bodens: Bearbeiten Sie den Boden vor der Aussaat und entfernen Sie die überwinternden Schnecken und Eier.
  • Fallen. Stellen Sie an strategisch günstigen Stellen im Garten feuchte Bretter oder Ziegel auf, die Schnecken verkriechen sich tagsüber darunter, Sie müssen sie jetzt nur noch einsammeln.
  • Einsammeln: sehr effizient in einem kleinen Garten oder in einem Quadratgarten. An Regentagen oder bei Einbruch der Nacht sammeln Sie die Schnecken ein, die zum Fressen ihre Schattenplätze velassen.
  • Quadratgarten: Hier gibt es eine sehr einfache und überaus effiziente Methode, Schnecken den Zugang zu verwehren. Dazu bringen Sie an allen 4 Latten, die das Beet begrenzen, Metallwinkel an, an denen die Schnecken nicht hochkriechen können. Das ist meiner Erfahrung nach die bisher beste Lösung, Schnecken fernzuhalten. ( weiterlesen)
  • Abwehrende Pflanzen: Schnecken mögen keinen Schnittlauch, Knoblauch, Petersilie, Bartnelke, Kapuzinerkresse, Männertreu, Jungfer im Grünen, Fingerhut, Portulakröschen, Akelei. Wenn die "Schutzmauer" dick genug ist, bleiben die Schnecken dem so geschützten Gemüse fern.
  • Hindernisse: Sie können den Zugang zum Gemüse verwehren, indem sie den Schnecken das Kriechen erschweren, z.B. mit Auslegen von Asche, Sägespänen, Kieselsteinen, Sand, Kaffeesatz und mit allen porösen und unebenen Materialien. Allerdings ist das nur erfolgreich, wenn es nicht regnet, sobald es nass wird, muss das Hindernis erneuert werden.
  • Natürliche Feinde: Igel, Vögel, Kröten. Versuchen Sie deshalb, diesen Tieren in Ihrem Garten einen Platz zu schaffen. Der Käfer Anchomenus dorsalis liebt Schneckeneier, der Goldläufer Carabus auratus und der Morphocarabus monilis lieben Schnecken als Nahrung..
  • Parasiten: Der Nematode Phasmarhabditis hermaphrodita dringt in die Schnecke ein und ernährt sich von ihr. Dieser Parasit wird im Handel in Form von Puder angeboten, der aufgelöst als biologisches Mittel gegen Schnecken eingesetzt werden kann.
  • Schneckenkorn Eisenphospat: Dieses Mittel wird in Form von Granulat angeboten, es ist umweltverträglich und unschädlich für Igel, allerdings werden damit auch die unter Naturschutz stehenden Weinbergschnecken sowie andere Gehäuseschnecken getötet, deshalb erst als letzte Möglichkeit einsetzen.

Bekämpfung der schlimmsten Schädlinge im Garten

   
 
   

Nacktschnecken und Schnecken
Fallen, natürliche Feinde, Vorbeugung ...

Weiße Fliege
Die Weiße Fliege oder Mottenschildlaus befällt vor allem Kohlsorten, Abhilfe schaffen Rainfarntee oder Gelbfallen...

Läuse
Läuse befallen so ziemlich alle Pflanzen. Ihre Bekämpfung kann mit verschiedenen Pflanzenjauchen stattfinden oder durch den Einsatz natürlicher Feinde...

Kirschfruchtfliege
Sie legt ihre Eier in Kirschen. Bekämpfung mit Pheromonfallen...

Engerlinge
Diese Maikäfer- oder Käferlarven fressen alles, was sie in der Erde finden ...

Erdraupen
Diese graue Raupe des Eulenfalters befällt Blätter und Früchte. Bekämpfung durch Lichtfallen oder Abschreckung...

 

 

Maulwurf
Süßer kleiner Nager - kann aber großen Schaden anrichten. Viele mehr oder weniger erfolgreiche Bekämpfungsmaßnahmen ...

Gartennützlinge
Marienkäfer, Igel, Wespen, Vögel, Spinnen...
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Kartoffelkäfer
Schlimmer Feind der Kartoffeln, erwachsen ist er resistent gegen Insektizide. Dagegen helfen Datura, Rizinussamen ...

Flohkäfer
befällte Kohlsorten, Radieschen, Kohlrabi ... Bekämpfung mit Jauche, Asche ...

Kohlweißling
Hübscher weißer Schmetterling, seine Raupe ist allerdings ein zerstörerischer Schädling im Gemüseanbau. Bekämpfung mit natürlichen Feinden oder Repulsivstoffen ...

Spitzmaus und Feldmaus
Während die eine sehr nützlich ist für den Gemüsegarten, hat die andere einen sehr großen Appetit und verursacht großen Schaden, weil sie alles, was sich fressen läßt, anknappert...

 

 


Richtig gießen

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Fragmentiertes Zweigholz (FZH
Fragmentiertes Zweigholz (FZH)

Bodenanalyse
Die Struktur des Bodens kennen, um bessere Ernteerträge zu erzielen

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Sein Einfluss und seine Auswirkungen auf die Pflanzen

Mischkultur und Pflanzen -kombinationen
Welche Kombinationen sind vorteilhaft und welche sollte man vermeiden

 

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