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Der
Kartoffelkäfer ist ein Insekt und gehört
zur Familie der Blattkäfer. Er ist 7
bis 15 mm lang, oval und gelb, sein Halsschild
hat schwarze Flecken und auf den Flügeldecken
sind zehn dunkle Längsstreifen. Bei Gefahr
kann der Kartoffelkäfer ein Wehrsekret
ausscheiden, seine auffällige Färbung
wird daher als Warntracht gedeutet. In Deutschland
wurde von einer Kartoffelkäferplage zum
ersten Mal 1877 berichtet.
Entwicklung
Die
Kartoffelkäfer überwintern im Boden.
Im Frühjahr, wenn die Bodentemperatur
ansteigt, kriechen sie aus der Erde und beginnen
sich von Kartoffelpflanzen zu ernähren.
Die Käfer legen im Juni an den Blattunterseiten
der Kartoffelpflanze jeweils Pakete von 20
bis 80 Eiern ab, pro Weibchen ca. 1.200 Eier.
Aus den Eiern schlüpfen nach ca. 2 Wochen
die Larven, die die Kartoffelblätter
aber auch andere in der Nachbarschaft wachsende
Pflanzen fressen. Die Larven sind rötlich
und haben an den Seiten und am Kopf schwarze
Punkte, sie wachsen sehr schnell heran und
häuten sich dreimal. Nach 2 bis 4 Wochen
kriechen sie in die Erde, um sich dort zu
verpuppen. Nach ungefähr zwei weiteren
Wochen schlüpfen die Kartoffelkäfer,
die jedoch noch mindestens eine Woche im Boden
bleiben. Pro Jahr treten ein bis zwei Käfergenerationen
auf.
Schäden
durch Kartoffelkäfer
Kartoffelkäfer
und ihre Larven fressen vor allem Blätter
aber auch die Stängel von Nachtschattengewächsen.
Sie reduzieren die Oberfläche der befallenen
Pflanzen, schwächen sie somit und verringern
den Ertrag.
Biologische
Bekämpfung
Zurzeit
gibt es leider nur sehr wenige biologische
Mittel zur Bekämpfung dieses Schädlings.
Eine der besten Methoden ist die Fruchtfolge.
Wenn die jungen, erwachsenen Kartoffelkäfer
aus der Erde kriechen, finden sie keine Nahrung,
wenn der Standort der Kartoffelpflanzen verlegt
wurde.
Einsammeln: Das ist die Methode, die Ende
des 20. Jahrhunderts angewandt wurde und sie
kann in einem kleinen Garten, wenn der Befall
begrenzt ist, leicht angewendet werden. Man
sollte die erwachsenen Kartoffelkäfer
in diesem Fall im Frühjahr zerstören,
noch bevor die ersten Eier gelegt werden.
Fragmentiertes Zweigholz: Anbau von Nachtschattengewächsen
unter Fragmentiertem Zweigholz
Anbau von Stechäpfeln (Datura): Stechäpfelpflanzen
gehören zu der Familie der Nachtschattengewächse,
die Kartoffelkäfer anziehen. Sie sind
hochgiftig und tödlich für den Katorffelkäfer.
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Bekämpfung
der schlimmsten Schädlinge im Garten
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Nacktschnecken
und Schnecken
Fallen,
natürliche Feinde, Vorbeugung ...
Weiße
Fliege
Die
Weiße Fliege oder Mottenschildlaus befällt
vor allem Kohlsorten, Abhilfe schaffen Rainfarntee
oder Gelbfallen...
Läuse
Läuse
befallen so ziemlich alle Pflanzen. Ihre Bekämpfung
kann mit verschiedenen Pflanzenjauchen stattfinden
oder durch den Einsatz natürlicher Feinde...
Kirschfruchtfliege
Sie
legt ihre Eier in Kirschen. Bekämpfung mit
Pheromonfallen...
Engerlinge
Diese
Maikäfer- oder Käferlarven fressen alles,
was sie in der Erde finden ...
Erdraupen
Diese
graue Raupe des Eulenfalters befällt Blätter
und Früchte. Bekämpfung durch Lichtfallen
oder Abschreckung...
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Maulwurf
Süßer
kleiner Nager - kann aber großen Schaden anrichten.
Viele mehr oder weniger erfolgreiche Bekämpfungsmaßnahmen
...
Gartennützlinge
Marienkäfer,
Igel, Wespen, Vögel, Spinnen... ...
Kartoffelkäfer
Schlimmer
Feind der Kartoffeln, erwachsen ist er resistent
gegen Insektizide. Dagegen helfen Datura, Rizinussamen
...
Flohkäfer
befällte
Kohlsorten, Radieschen, Kohlrabi ... Bekämpfung
mit Jauche, Asche ...
Kohlweißling
Hübscher
weißer Schmetterling, seine Raupe ist allerdings
ein zerstörerischer Schädling im Gemüseanbau.
Bekämpfung mit natürlichen Feinden oder
Repulsivstoffen ...
Spitzmaus
und Feldmaus
Während
die eine sehr nützlich ist für den Gemüsegarten,
hat die andere einen sehr großen Appetit und
verursacht großen Schaden, weil sie alles,
was sich fressen läßt, anknappert...
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